Novel Rights Deutschland Büro

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Novel Rights: Für was stehen wir? 

Novel Rights ist ein Sozialunternehmen und ein Onlineverlag mit Fokus auf Menschenrechtsliteratur. Novel Rights nutzt die Macht der Literatur um Menschen zu inspirieren und zum Engagement zu bewegen und trägt dabei zur Förderung und dem Schutz der allgemeinen Menschenrechte bei.

Unsere Vision:

  • Weltweit zur Förderung und dem Schutz der allgemeinen Menschenrechte zu bewegen
  • Die Macht der Literatur als Werkzeug für Veränderungen zu etablieren
  • Schriftsteller zu fördern, deren Kapazitäten als Geschichtenerzähler für Veränderungen noch nicht genügend genützt werden
  • Darauf aufmerksam zu machen, dass jeder Mensch einen sozialen Beitrag leisten kann

Der innovative Ansatz von Novel Rights verbindet Menschenrechtsliteratur mit der wachsenden Nachfrage nach online Lesematerialien und vernetzt sich mit Menschenrechtskampagnen und Menschenrechtsorganisationen weltweit.  Novel Rights fördert das Konzept und die Bekanntheit von Menschenrechtsliteratur durch ein E-Pub und die Organisation verschiedenster Events und Workshops.

Kontaktieren Sie uns! Ob Künstler, Mitarbeiter einer Organisation, Schriftsteller oder einfach als Interessierter – wir freuen uns.

Das Konzept ‚Menschenrechtsliteratur’

“Literatur kann so mächtig sein wie das Leben selbst. Es kann unsere Prophezeiung sein. Es kann uns dazu inspirieren, unsere Welt zu verändern und uns den Trost, die Hoffnung, Leidenschaft und Stärke schenken die wir dazu brauchen, um für eine bessere Zukunft für uns selbst und die Menschheit zu kämpfen. Wir müssen einfach viel lesen und die ungeheure Macht der Literatur auf uns wirken und uns so den Weg vorgeben lassen. ” (Vered Cohen Barzilay, aus dem Vorwort zu “Freedom” ) .

Menschenrechtsliteratur manifestiert den Glauben an die enorme Macht der Literatur Veränderungen voranzutreiben. Sie gehört zum Genre der ‘Engagierten Literatur’ die, wie das Goethe-Institut auf ihrer Webseite schreibt ‚nicht um ihrer selbst Willen entsteht, sondern ein politisches, soziales, religiöses oder ideologisches Ziel verfolgt. Dabei formuliert die engagierte Literatur in der Regel keine konkreten Forderungen. Sie will mit den Mitteln der Sprache auf Probleme und gesellschaftliche Missstände aufmerksam machen und nach Lösungen fragen.’

Menschenrechtsliteratur überträgt die Werte der Menschenrechte entweder direkt oder indirekt mit dem Ziel, soziales Engagement zu fördern. Ein gutes Beispiel dafür ist Harriet Beecher Stowes ‚Onkel Toms Hütte’. Beecher Stowe konnte durch ihren Roman die öffentliche Meinung in den USA zum Thema Sklaverei wesentlich beeinflussen und gilt zudem als eine der Auslöserinnen der Bewegung zur Abschaffung der Sklaverei im 19 Jahrhundert. Weitere einflussreichste Romane für die internationale Menschenrechtsbewegung sind beispielsweise Franz Kafkas ‚Der Prozess’ oder Nelle Harper Lees ‚To Kill a Mockingbird’. Novel Rights fördert diese einzigartige und enge Verbindung zwischen Literatur und Menschenrechtskampagnen.

Der Beitrag ‚Die ungeheure Macht der Literatur’ bildet die konzeptionelle Grundlage des Konzepts der Menschenrechtsliteratur, welches nun vermehrt diskutiert wird. Der Beitrag ist zugleich das Vorwort zum Buch ‚Freedom’,eine Sammlung von Kurzgeschichten namhafter Schriftsteller aus dem Jahr 2010 zur Feier des 60. Jahrestages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. In dem Beitrag erforscht Vered Cohen Barzilay, Gründerin von Novel Rights, den Zusammenhang zwischen Literatur und Menschenrechtsaktivismus anhand ihrer persönlichen Erfahrungen. Das Buch ‚Freedom’ wurde in verschiedene Sprachen übersetzt und international veröffentlicht, einschließlich in den USA, Kanada, Polen, Italien, Spanien und Lateinamerika.

Seit der Veröffentlichung von “Freedom” und ” Die ungeheure Macht der Literatur” wurde das Konzept der Menschenrechtsliteratur im Rahmen mehrerer literarischer Veranstaltungen bearbeitet, darunter das Edinburgh Book Festival im August 2010 , eine Veranstaltung der Oxford University in England im März 2012 und dem Literaturfestival an der London School of Economics ( LSE) im März 2013. Im Jahr 2012 gründete Novel Rights eine E-Publishing Plattform speziell für Menschenrechtsliteratur. Hier können Geschichten gekauft und online runtergeladen werden.

Novel Rights ePublishing

Novel Rights hat das Konzept der Menschenrechtsliteratur entwickelt und fördert es nachhaltig durch die digitale Verbreitung sogenannter E-Stories. Der Leser wird emotional berührt, ein tiefgründiges Verständnis für die Thematik wird entwickelt und der Leser wird dazu motiviert, sich zu engagieren.

Zu den E-Stories werden außerdem Informationsmaterialien zu den jeweiligen Menschenrechtsthemen geliefert. Novel Rights knüpft Verbindungen zu Menschenrechtsorganisationen die an jeweiligen Themen arbeiten, damit der Leser sich sofort engagieren kann, wenn er oder sie das möchte.

Der Leser wird natürlich nicht dazu gezwungen den Blickwinkel der Geschichte anzunehmen oder gar sich zu engagieren. Wir ermutigen lediglich dazu sich weitläufig zu informieren, was letztendlich oft zum eigenen Wunsch des Lesers führt sich zu engagieren.

Die Geschichten werden ausgesucht nachdem sie geschrieben wurden und nicht gezielt in Auftrag gegeben.

Novel Rights ist eine unabhängige Organisation.

Über uns

Caroline Emmer De Albuquerque Green

Literatur bewegt. Es erzeugt Wissen und Verständnis und oftmals Engagement. Aus diesem Grund ist Literatur äußerst wichtig für die internationale Bewegung im Kampf um Menschenrechte. Menschenrechtsliteratur macht die Bedeutung  und die Wichtigkeit des Konzepts ‚Menschenrechte’ greifbar für jedermann. Ohne Geschichtenerzähler gäbe es diese Art von Literatur nicht. Menschenrechte brauchen Schriftsteller.

Ich habe eine Leidenschaft für Menschenrechte, habe meine Karriere und mein Studium dieser Bewegung gewidmet. Daher bin nun auch ich ein Teil von Novel Rights und schließe mich ihrer Mission an.

Deutschland ist ein Land der Bücher, Schriftsteller und Leser. Es ist auch ein Land, in welchem öffentliches Engagement für Mitmenschen in Not groß geschrieben wird. Wir erfahren normalerweise über die Medien oder durch die Geschichten unserer Mitmenschen von dieser Not. Oder auch durch Literatur. Diese Verbindung zwischen dem Erzählten – im Grunde genommen alles Menschenrechtsthemen – und diesem Engagement wurde bisher noch nicht explizit dargestellt. Dies ist der Hintergrund und die Kernidee von Novel Rights und ich freue mich sehr darüber, Novel Rights und ihre Mission nach Deutschland bringen zu können. Ich bin davon überzeugt, dass die Verbindung zwischen Literatur, Schriftstellern und den Lesern ein vertiefendes Verständnis und Engagement für internationale Menschenrechte erzeugen wird. Außerdem gilt es, die Bedeutung der Schriftsteller für unsere internationale Gesellschaft zu unterstreichen und zu fördern. Dafür sind wir da.

Caroline Emmer De Albuquerque Green, Koordinatorin Novel Rights Deutschland Büro 

caroline@novelrights.com

 

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